- 14.09.2026 Unser Projekt „Inklusion“ - Lernen durch Begegnung
- 07.09.2026 Besuch des ehemaligen Jugendschutzlagers Uckermark
- 04.09.2026 Reisebericht: Klassenfahrt nach Barcelona
- 04.09.2026 Willkommenstag für die FSH26
- 24.08.2026 Schulstart 2026/2027
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Unser Projekt „Inklusion“ - Lernen durch Begegnung
Wir sind Fachschülerinnen und Fachschüler der Erzieherklasse FSE 24 im 3. Ausbildungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher. Im Rahmen des Lernfeldes 3 beschäftigten wir uns mit dem Thema Inklusion. Mit Unterstützung unserer Lehrkraft Frau Bottke erhielten wir die Möglichkeit, unser theoretisches Wissen praktisch anzuwenden und dabei eigene Erfahrungen zu sammeln.
Am 01.09. und 03.09.2026 durften wir zwei Kurse der Volkshochschule kennenlernen. Für sie hatten wir an den jeweiligen Tagen einen Projekttag geplant. Die Teilnehmenden lernen in einem Alphabetisierungskurs und einem Zweitschriftlernerkurs. Die Altersspanne liegt zwischen 18 und 70 Jahren. Zudem haben sie unterschiedliche Migrationsgeschichten und lernen derzeit die deutsche Sprache.
Unser Ziel war es, eine Begegnung zu schaffen, bei der wir uns gegenseitig kennenlernen, gemeinsam lernen und miteinander ins Gespräch kommen. Gleichzeitig wollten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit geben, die deutsche Sprache in einer entspannten und spielerischen Atmosphäre anzuwenden und neue Wörter und Begriffe kennenzulernen.
Für die beiden Tage planten und bereiteten wir, gemeinsam als Klasse, verschiedene inklusive Aktivitäten vor. Dazu gehörten unter anderem Bingo, Domino, ein Speeddating, ein Fühl-ABC, ein Lesespiel und verschiedene Buchstabenspiele. Bei der Planung war uns besonders wichtig, dass alle Teilnehmenden unabhängig von ihren individuellen Sprachkenntnissen mitmachen konnten.
Zum Abschluss gestalteten wir gemeinsam ein Erinnerungsstück, das uns an die Begegnungen, die gemeinsamen Erlebnisse und die besonderen Momente unserer Projekttage erinnert.
Im Folgenden teilen wir unsere persönlichen Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken mit und geben damit einen Einblick in die Momente, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
„Ich fand es beeindruckend, wie mutig und offen die Kursteilnehmenden auf uns zugegangen sind und trotz sprachlicher Herausforderungen so aktiv mitgemacht haben. Besonders geschätzt habe ich ihre freundliche und herzliche Art, mit der sie uns begegnet sind. Inklusion kann so einfach sein, wenn wir anfangen, sie zu leben.“
„Die positiven Begegnungen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Offenheit und das Vertrauen, das wir aufbauen konnten, haben mir gezeigt, dass Inklusion möglich ist und eine Bereicherung für alle Beteiligten darstellt. Inklusion ist kein theoretisches Konzept, es wird im Miteinander gelebt!“
„Das Inklusionsprojekt hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders schön fand ich, gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund gemeinsam zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die offene, herzliche und dankbare Art der Teilnehmenden hat mich besonders überrascht und das wird mir in Erinnerung bleiben.“
„Die Freundlichkeit und Motivation der Klassen haben mich positiv überrascht. Es war schön, ein Teil dieses Projektes zu sein und neue Menschen kennenlernen zu können. Ich hoffe, dass wir den Klassen viel Spaß und Freude bereiten konnten.“
„Das Inklusionsprojekt war für mich eine tolle und bereichernde Erfahrung. Es war schön zu sehen, wie unkompliziert Spiel und Spaß unterschiedliche Kulturen miteinander verbinden.“
„Das Inklusionsprojekt hat mir gezeigt, dass es nicht darauf ankommt, ob man dieselbe Sprache spricht oder nicht, um sich zu verstehen, da es viele andere Arten und Weisen gibt, zu kommunizieren, auch wenn es eine Sprachbarriere gibt. Es zeigt auf, offen für Neues zu sein und dass Stereotypen nicht der erste Eindruck sein sollten.“
„Ich habe das Projekt als sehr schöne und positive Erfahrung erlebt. Alle waren offen, freundlich und haben sich aufeinander eingelassen, wodurch ein wirklich schönes Miteinander entstanden ist. Besonders positiv fand ich, dass sich alle bemüht haben, miteinander zu kommunizieren und niemand ausgeschlossen wurde.“
„Die gemeinsame Veranstaltung hat mir erneut gezeigt, dass wir Menschen mit Offenheit und Toleranz begegnen sollten. Denn durch das gemeinsame Miteinander konnten wir Vorurteile hinterfragen und feststellen, dass uns mehr verbindet, als wir vielleicht vorher gedacht haben. Es war schön zu sehen, dass Sprache und unterschiedliche Hintergründe kein Hindernis sein müssen, um miteinander Spaß zu haben und sich kennenzulernen.“
„Für mich waren die beiden Tage eine besondere Erfahrung, bei der ich viele neue Eindrücke sammeln konnte. Besonders überrascht hat mich, wie schnell man trotz unterschiedlicher Voraussetzungen miteinander in Kontakt kommen und gemeinsam Spaß haben kann. Ich nehme aus dem Projekt mit, offener auf andere Menschen zuzugehen und jedem weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.“
„Diese Tage haben mir gezeigt, wie einfach Kommunikation trotz Sprachbarriere sein kann. Ich versuche Inklusion aktiv in mein pädagogisches Handeln zu integrieren, sodass jeder sich willkommen fühlt.“
„Durch das Inklusionsprojekt habe ich verstanden, wie wichtig es ist, jeder Person mit Offenheit und Wertschätzung zu begegnen und ihre individuellen Voraussetzungen anzuerkennen. Besonders mitnehmen möchte ich, die individuellen Stärken jeder Person in den Mittelpunkt zu stellen. Für mein zukünftiges pädagogisches Handeln möchte ich deshalb besonders darauf achten, Unterschiede nicht als Hindernis, sondern als wertvolle Ressource zu sehen. Die Tage waren für mich persönlich sehr bereichernd und haben viel Spaß gemacht.“
„Durch das Projekt habe ich gelernt, dass Inklusion bedeutet, jedem Menschen unabhängig von seinen Voraussetzungen die Möglichkeit zu geben, teilzunehmen und sich einzubringen.“
„Besonders schön war zu beobachten, wie einige Teilnehmer*innen zunächst noch etwas zurückhaltend und unsicher den Raum betraten und ihn später mit einem strahlenden Lächeln wieder verließen. Ihre Gesichter und die angeregten Gespräche zeigten deutlich, wie wohl sie sich gefühlt und wie sehr sie die gemeinsame Zeit genossen hatten.“
„Das Projekt war für mich eine besonders bereichernde Erfahrung. Ich konnte mich persönlich weiterentwickeln und gleichzeitig viele tolle Menschen kennenlernen. Die Dankbarkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat mir dabei gezeigt, wie wertvoll dieses Projekt ist. Besonders schön finde ich, dass dadurch Begegnungen entstanden sind, die über ein einfaches „Hallo“ oder „Tschüss“ auf dem Schulhof hinausgehen und nun auch persönliche Gespräche und einen Austausch ermöglichen.“
„Die beiden Tage waren für mich eine sehr schöne Erfahrung, weil ich gemerkt habe, wie viel Freude und Gemeinschaft trotz sprachlicher Unterschiede entstehen kann. Besonders berührt hat mich, wie offen und dankbar die Teilnehmer*innen uns gegenüber waren und wie viel wir gemeinsam gelacht haben. Ich nehme aus den Tagen vor allem mit, dass echte Begegnung Vorurteile abbauen und Menschen miteinander verbinden kann.“
„Das Inklusionsprojekt war eine wunderschöne Erfahrung für mich, so viele neue Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern kennenzulernen, erlebt man sonst nicht so oft. Ich konnte so viel lachen und hatte eine tolle Zeit, so etwas sollte man öfter machen und erleben dürfen. Die Tage haben mir gezeigt, wie einfach es doch sein kann, gemeinsam eine schöne Zeit zu haben.“
„Das Projekt war eine wundervolle und lehrreiche Erfahrung. Ich durfte lernen, eigene Vorannahmen zu hinterfragen, flexibel auf Situationen zu reagieren und Inklusion als gegenseitiges Lernen und Unterstützen zu verstehen. Besonders die offene und freundliche Art der Teilnehmer sowie die Erfahrung in der Kommunikation haben mir gezeigt, dass Sprachbarrieren und Unterschiede kein Hindernis für gemeinsame Aktivitäten sein müssen.“
„Ich fand das Inklusionsprojekt wirklich schön und es hat mir viel Spaß gemacht. Trotz der Sprachbarrieren konnte man viele Gemeinsamkeiten feststellen, miteinander ins Gespräch kommen und viel voneinander lernen. Ein Highlight war für mich die selbstgemachten Teigtaschen, die eine Frau für uns mitgebracht hat. Das war eine richtig schöne Geste.“
„Ich fand die beiden Tage sehr interessant und abwechslungsreich, da ich viele neue Menschen kennenlernen und mich mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten austauschen konnte. Besonders schön fand ich, dass die Teilnehmer*innen so offen, freundlich und geduldig auf uns zugegangen sind. Insgesamt waren die Tage für mich eine positive Erfahrung, aus der ich viel über Vielfalt, Kommunikation und den Umgang miteinander gelernt habe.“
„Meine persönliche Meinung zu dem Projekt Inklusion: Die Tage zeigten, wie wichtig es ist, diese Themen zu fördern und zu unterstützen. Trotzdem muss es in vielen Bereichen stärker aufgegriffen werden.“
„Zum Projekt würde ich sagen, dass es mir noch einmal deutlich gezeigt hat, wie vielseitig doch unsere Welt ist und dass man trotz verschiedener Sprachen sich austauschen und unterhalten kann, verbal und nonverbal. Es hat mir zudem einen tieferen Einblick in zahlreiche Kulturen ermöglicht, wofür ich unglaublich dankbar bin.“
Wir bedanken uns bei unserer Lehrkraft Frau Bottke, die mit Gesang und Tanz die Lücken füllte, bei den Kursleiterinnen für den hilfreichen und herzlichen Austausch und insbesondere bei den Teilnehmenden der beiden Kurse für die schöne gemeinsame Zeit und die Möglichkeit, diesen besonderen Tag gestalten zu dürfen.
FSE 24
Liebe Klasse FSE 24,
Ihr Artikel hat mich sehr berührt. Sie haben nicht nur anschaulich von Ihren Projekttagen berichtet, sondern auch gezeigt, wie echte Begegnung, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung Inklusion lebendig werden lassen.
Besonders beeindruckt haben mich Ihre persönlichen Gedanken. Sie haben aufmerksam hingesehen, eigene Vorstellungen hinterfragt und erkannt, dass Unterschiede keine Hindernisse sein müssen, sondern eine Gemeinschaft bereichern können. Ihre Erfahrungen zeigen, dass Verständigung auch dann gelingt, wenn Menschen nicht dieselbe Sprache sprechen.
Sie können sehr stolz darauf sein, was Sie gemeinsam geplant, gestaltet und gelernt haben. Bewahren Sie sich Ihre Offenheit, Ihre Neugier und Ihren wertschätzenden Blick auf jeden einzelnen Menschen. Genau diese Haltung wird Ihre zukünftige pädagogische Arbeit besonders machen.
„Wir alle lächeln in derselben Sprache!“
Vielen Dank für Ihren Einsatz
Herzliche Grüße
Frau Bottke
Bild zur Meldung: Unser Projekt „Inklusion“ - Lernen durch Begegnung












