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Erasmus+-Schülerreise nach Belgien
Meine Zeit mit Erasmus+ in Belgien
Mein Name ist Angelina Krawczyk und ich absolvierte mein Praktikum in Belgien im Zeitraum vom 09.03. bis 29.05. Im Rahmen des Erasmus-Projekts hatte ich die Möglichkeit, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich sowie fachlich weiterzuentwickeln.
Mein Praktikum absolvierte ich in der belgischen Stadt Eupen. Eupen liegt in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und ist die größte deutschsprachige Stadt des Landes. Neben den vielfältigen Erfahrungen im Praktikum hatte ich auch die Gelegenheit, die Stadt und ihre Umgebung kennenzulernen. Besonders beeindruckt haben mich die St.-Nikolaus-Kirche sowie die weitläufigen Waldgebiete und Naturlandschaften rund um Eupen, die für mich zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Region zählen.
Ich habe viele nette und neue Leute kennengelernt. Während der Zeit meines Praktikums wohnte ich in einem Airbnb-Zimmer bei einer sehr netten Dame. Sie hat mich sofort aufgenommen, mir viel geholfen und mir viel über Eupen erzählt. Sie und ihre Nachbarin bzw. gute Freundin zeigten mir eine große Gastfreundlichkeit und haben mir in meiner Freizeit Eupen um einiges nähergebracht.
Mein Praktikum war im Mosaik-Zentrum, einer Einrichtung, die sowohl stationäre Wohnangebote für Kinder und Jugendliche als auch ambulante Unterstützungs- und Beratungsangebote für Familien bereitstellt. Mein Praktikum fand im Haus 5 der Einrichtung statt, das zum stationären Bereich gehört. Dort betreute ich Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren.
Zu meinen Aufgaben gehörte die Unterstützung der Jugendlichen im Alltag. Dazu zählten unter anderem die Begleitung bei den Hausaufgaben sowie die Unterstützung bei Terminen. Außerdem plante ich gemeinsame Freizeitaktivitäten und führte diese mit den Jugendlichen durch.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und dem pädagogischen Team konnte ich wertvolle Einblicke in die stationäre Jugendhilfe in Belgien gewinnen und praktische Erfahrungen für meine berufliche Zukunft sammeln. Durch dieses Praktikum stellte ich auch fest, dass ich lieber mit jüngeren Kindern arbeite. Dennoch war diese Zeit sehr wertvoll für mich, und ich würde sie jederzeit gerne noch einmal erleben.
Meine Zeit während des Praktikums und meine Erlebnisse durch Erasmus
Um meine Zeit während des Praktikums und meine Erlebnisse durch Erasmus mit meiner eigenen Note hervorzuheben, habe ich ein kleines Gedicht verfasst:
Ein Stück Belgien im Herzen
Durch Erasmus begann die Reise in die Welt,
nach Belgien, meine Augen voller Hoffnung und weit.
Ein Praktikum, mehr als nur Pflicht und Plan,
ein Weg, der mein Herz berühren kann.
Ich traf viele Menschen, warm und gut,
mit offenem Lächeln und freundlichem Mut.
Herzensgute Seelen kreuzten meinen Weg,
deren Erinnerung ich tief in mir leg.
Ich durfte Jugendliche begleiten im Sein,
ihren Alltag teilen, mal groß und mal klein.
Ich lernte sie kennen, ihre Träume, Gedanken
ihre Wünsche und Stärken, Ecken und Kanten.
Und oft durfte ich selbst etwas geben,
neue Ideen und Wissen fürs Leben.
Nicht nur betreuen, sondern verstehen
und gemeinsam kleine Schritte gehen.
Belgien zeigte mir seine Kultur,
voll Geschichte, Gefühl und eigener Spur.
Städte wie Gemälde, von Kunst erfüllt,
wo jeder Blick die Seele weiterhin umhüllt.
Ich lachte in Freizeitparks, voller Licht,
erlebte Momente, die man nicht vergisst.
Der Wind in den Haaren, die Freude so frei,
als wäre die Welt für Sekunden sorgenfrei.
Und natürlich genoss ich Schokolade gar fein,
so süß können fremde Erinnerungen sein.
Jeder Geschmack ein kleines Stück Glück,
und jetzt denke ich lächelnd an Belgien zurück.
Diese Zeit war mehr als ein Ort oder Land,
sie wurde ein Zuhause, ganz unverwandt.
Ein Kapitel voller Begegnung und Licht,
das im Herzen für immer weiterspricht.
Und manchmal wünsch’ ich mir leise und still,
dass ich all das noch einmal erleben will.
Die Wege, die Menschen, das Leben dort,
noch einmal zurück an diesen Ort.
Denn das Leben ist kurz und als Chance zu seh‘n,
drum habt Mut, neue Wege im Leben zu geh‘n.
Erlebt eure Träume, seid offen und frei,
denn solche Momente kommen nicht einfach vorbei.
Abschließend möchte ich jeden ermutigen, den Mut zu haben, Neues auszuprobieren und Chancen wahrzunehmen. Ein Erasmus-Aufenthalt bietet eine einzigartige Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln, neue Perspektiven kennenzulernen und persönlich zu wachsen – eine Gelegenheit, die sich nicht beliebig oft bietet.
Ich selbst bin allein gereist, doch natürlich könnt ihr ein solches Abenteuer auch gemeinsam mit Freunden erleben. Manchmal braucht es einfach einen Tapetenwechsel, neue Orte und Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen, um den eigenen Horizont zu erweitern und unvergessliche Erfahrungen zu machen.
Bild zur Meldung: Erasmus+-Schülerreise nach Belgien












